Bildschirmfoto 2016-10-30 um 08.25.48
Tipps für die Doktorarbeit 5
30. Oktober 2016
DSC01957
Lifechanger TCM
22. Februar 2017
IMG_5303-min

Heute war ja der Frankfurtmarathon und ich habe via Lifestream und Tracking mitgefiebert und im Laufe des Tages auch viel über meine eigene sportliche Zukunft nachgedacht. Das ist dabei rausgekommen:

IMG_1034-min

Eine zeitlang war ich sehr motiviert, nicht zuletzt durch die App Instagram, mehr aus meinem sportlichen Leben zu machen. So habe ich mir 2015 vorgenommen mindestens 1200 km zu laufen (und auch mit 1350 km) geschafft, oder mich für den Marathon 2016 in Berlin angemeldet. Oft habe ich mich etwas übernommen und war verletzt oder sehr viel krank.

Im Jahr 2016 habe ich mir als Ziel vorgenommen alle meine Bestzeiten zu verbessern und wollte schneller, höher, besser werden. Ich konnte zwar meine 5,10 und 21 km Bestzeit verbessern aber trotzdem haben mich wieder Verletzungen und Krankheiten heimgesucht.

Mittlerweile bin ich an einem Punkt: Was will ich den?

Zum Einen ist mir klar geworden oder ich habe es noch mehr verinnerlicht: Instagram ist ein App. Jeder Läufer ist unterschiedlich und meine Durchschnittspace ist nicht schlecht. Sie spiegelt meine zahlreichen grippalen Infekte wieder und ist dafür sogar noch ganz gut. Es bringt einfach nichts sich die ganze Zeit mit anderen Läufern zu vergleichen. Außerdem posten viele auch nur ihre Erfolge und weniger die schweren Läufe. Es fühlt sich einfach nicht immer wie eine Gazelle an sondern manchmal auch wie ein Elefant mit einem Fliegen-Lungenvolumen. That´s it.
Somit ist ein Ziel: Ich befreie mich und achte nur auf mich.

IMG_0401-min

Zum Anderen muss der Spaß an erster Stelle stehen. Ich bin einfach kein wirklicher Wettkampftyp, war ich nie, werde ich nie sein. Zu viel Druck im sportlichen Bereich macht mich kaputt und krank. Wenn ich eine bestimmte Pace rennen muss und völlig k.o bin, war ich in der Vergangenheit danach oft krank. So versuche ich doch immer wieder über meine Fähigkeiten zu rennen und es macht mir keinen Spaß. Natürlich muss man sich fordern bzw. ich will mich fordern. Aber nach meinen Vorstellungen und nicht „weil, der kann auch so schnell rennen“. Ich muss auch keine 20 Wettkämpfe im Jahr rennen. Ab und zu mag ich es auch. Aber zu oft tut mir psychisch nicht gut. Ich muss in meinem Studium schon so oft gegen andere „kämpfen“ da mag ich es in meiner Soulzone nicht auch noch.

Meine Prioritäten liegen auch woanders als bei vielen Läufen. Mein Laufhobby muss sich gut mit der Lilly vereinbaren lassen. Den für extra Hunde- und Laufrunden fehlt mir im Alltag die Zeit und Lust. Daher verbinde ich beides und bin dadurch bestimmt langsamer und hole nicht alles aus meinem Training heraus. Aber es ist nicht mein Job, es ist ein Hobby, meine Auszeit!

IMG_0866-min

Früher, als ich angefangen habe zu Laufen, bin ich ohne Uhr gestartet und habe nur kurz zuhause auf die Uhr geschaut und DAS LAUFEN AN SICH genossen. Durchschnittspace war mir egal, Kilometer auch. Der Spaß und mein Gefühl waren ausschlaggebend. Ich bin gerannt wenn ich wollte und hab eine Pause eingelegt wenn der Körper nicht mehr konnte. Warum haben wir bzw. ich mich so sehr von dieser ursprünglichen Art des Laufens entfernt? Jetzt zählt nur noch: Die Pace, das Training, der Wettkampf und das Lauffoto. Versteh mich nicht falsch, ich folge unheimlich gerne Läufer. Sie vermitteln mir das Laufgefühl und motivieren auch rauszugehen.
Aber ich mag mich einfach nicht mehr von anderen Zeit beeinflussen lassen. Das liegt bei mir und nicht bei den Anderen.

Zu den Wettkämpfen: Ich konnte jetzt einige Wettkämpfe nicht mitmachen, weil ich krank oder/und verletzt war. Daher melde ich mich bei keinen mehr an. Im Hinterkopf habe ich aber schon einige. Nur melde ich mich erst kurzfristig an. Ich trainiere schon auf einen Halbmarathon/Marathon im Frühjahr hin möchte mich aber nicht festlegen. Wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Ich möchte mich nicht unter Druck setzten, denn dann geht bei mir persönlich nichts mehr.

IMG_5303-min

Aber gut ich möchte auf meinen Körper und meine Stimmung achten und was sonst noch?
Meine Priorität hat definitiv meine Gesundheit. Ich probiere derzeit sehr vieles aus und möchte eine solides Immunsystem aufbauen. Das braucht Zeit, viel Verständnis für meinen Körper und vor allem weniger Stress. Richtige harte Einheiten gibt es gerade bei mir nicht. Ich renne schon Intervalleinheiten, gehe aber an die 90-95% und nicht an die 100%. Das ist ein Gefühl, ob es richtig ist weiß ich nicht. Aber für mich passt es gerade.
Der andere Schwerpunkt soll Yoga bilden (ja mega der Trend gerade). Ich bin leider ein Stress-Migränepatient und Yoga (das habe ich in Bali bemerkt) bringt mich wunderbar auch den Boden (grounded, wie es so schön im Yogischen heißt).
Im November möchte ich jeden Tag Yoga machen, auch bei Kopfschmerzen und Erkältungen. Da gibt es extra Yogaformen dafür 😉

Wie sieht meine sportliche Woche aus?

4 x Laufen (insgesamt zw. 30-40 km /Woche. 2 kürzere Läufe, 1 Intervalllauf und 1 längerer Lauf)

2 x Bodypump (denn Krafttraining ist verdammt wichtig! Aber stures Pumpen ist nichts für mich, also mit der Langhantel und viele Wiederholen und via Youtube (man ist nicht so allein))

7 x Yoga (das ist die Vision!)

xx Powerwalk (die baue ich vor dem Krafttraining ein oder wenn ich Lust habe)

Ich hoffe ich konnte meine verworren Gedanken etwas „auf Papier“ bringen und meinen Standpunkt dir näher bringen. Ich weiß auch nicht wo die Reise hingeht aber sie ist meine eigene und ich bestimme in welchem Tempo.
Hab einen schönen Abend!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *