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nebenjob

Neben dem Studium zu arbeiten ist ja für den einen selbstverständlich und für den anderen nicht denkbar. Ich gehöre definitiv zur Gruppe 1. Für mich gehört eigenes Geld verdienen einfach dazu. Hallo ich bin gesund, hab 2 Arme & Beine und einen Kopf- warum also nicht nutzen? Ich kann auch ganz ehrlich nicht verstehen, warum so viele sich auf den Moneten ihrer Eltern etc. ausruhen. Das ist doch nicht das Gleiche! Außerdem bin ich der Meinung, dass es den Bezug zu Geld stärkt, auf den späteren Berufsalltag vorbereitet und auch besser im Lebenslauf kommt 😉

Es gibt natürlich noch ganz viele andere Gründe, hier findet ihr eine Graphik, die mal zeigt was so Gründe sind:

warum nebenjob

Bevor ich euch von meinen Nebenjobs erzähle, hier ein paar Hintergrundinfos zur mir:
Mein Vater ist Gastronom, ich bin also damit aufgewachsen. Richtig gekellnert habe ich ab meinem 18. Lebensjahr. Davor habe ich immer mal wieder in der Küche ausgeholfen etc.
Gleichzeitig bin ich auf eine wirtschaftliches Gymnasium (FOS & FOS13 für alle aus Bayern) gegangen. Excel und Word kann ich daher wirklich in Perfektion. Abgesehen davon macht mir sowas auch richtig Spaß. Ja, ich weiß es ist etwas nerdy! In der 11. Klasse mussten wir 18 Wochen Praktikum absolvieren. Ich hab das damals in einem Architekturbüro und in der Sparkasse gemacht.

Muss ich arbeiten?

Nein. Mein Lebensunterhalt ist dank Bafög, Kindergeld und ein Teil von der Familie gedeckt. Meine Fixkosten und was ich sonst so brauche wären voll gedeckt. Aber ich hab einen Hund, ein Auto, möchte mal in Urlaub fahren oder mir etwas Besonderes kaufen. Außerdem gehört es für mich einfach zum Leben dazu und ich verdiene gern Geld.

Welche Jobs habe ich schon gemacht?

Kellern
Wie gesagt: Ich habe mit 18 angefangen zu kellern und das auch ziemlich regelmäßig. Nur während dem Abi hab ich einen Monat pausiert, sonst habe ich immer 40 Stunden/Monat gearbeitet. Neben der Schule. Es hat mir wirklich Spaß gemacht und ich habe das Kellern von der Pike auf gelernt. Schlechten Service kann ich seitdem gar nicht mehr sehen und ich achte in Restaurants extrem darauf.

Unternehmensberatung
Nach meinem Umzug nach Wien habe ich 1,5 Jahre in einer Unternehmensberatung gearbeitet. Ich fand es toll. Von der Suchmaschinenoptimierung (Adwords, Keywords, etc.) bis hinzu Messebesuchen war alles dabei. Ich kannte mich perfekt aus und hab mich um alles möglich gekümmert. Die Bezahlung war leider nicht so gut, aber es hat sonst perfekt gepasst. Wäre ich nicht umgezogen, würde ich vermutlich immer noch dort arbeiten 😉

Manpower
Mein erster Job in Graz und somit auch im Medizinstudium war Manpower. Ich habe erst im 2. Semester wieder angefangen zu arbeiten. Man sollte es bei einem neuen Studium auch nicht überstürzen und sich erstmal ansehen, wie stressig alles ist. Manpower ist ein Eventservice. Das bedeutet, sie verleihen dich an Hotels, Firmen, etc. und du kellnerst dann dort. Entweder im Service oder in der Küche. Das Gute: Du kannst völlig frei arbeiten. Mal 3 Monate frei nehmen etc. Die Bezahlung ist recht gut. Das Schlechte: Im Grunde alles Übrige. Du bekommst keine Anfahrt, du bist immer der Dumme am Ende der Hierarchie, keiner weiß, dass du gut arbeiten kannst, etc.
Nach über einem Jahr hat es mir gereicht und ich habe gekündigt. Am Schluss musste ich bei Primark 2 Mal Klamotten zusammenlegen. Das war wohl der schlimmste Job für mich.

Orthopäde
Irgendwann war mir klar, dass ich etwas arbeiten möchte, was für mein späteres Berufsleben Sinn macht. Und da mich die Sportmedizin/Orthopädie sehr interessiert war irgendwie klar es soll etwas in diesem Bereich sein. Ich habe mich darauf hin bei den meisten Orthopäden in Graz initiativ beworben. Mein jetziger Chef hat noch am Sonntagabend zurück geschrieben. Eine Woche später hatte ich den unterschriebenen Vertrag. Und arbeite jetzt seit über einem Jahr in der Praxis. Dort schreibe ich Arztbriefe, bereite Operationen vor, betreue Vorträge und mach alles was so in der Ordination anfällt. Es bringt mir nicht nur Geld sondern auch viel Erfahrung und Einblick in das Führen einer Praxis.

Persönliche Assistentin
Mein neuester Job ist als persönliche Assistentin bei einem blinden/sehbehinderten Paar mit 2 Kindern. Ich hatte erst 2 Bereitschaftsdienste (die gehen von 8-20 Uhr und ich muss bekomme irgendwann eine SMS wann ich kommen soll) aber es gefällt mir jetzt schon sehr gut. Ich „ersetze“ dort die Augen, mache also was sie nicht so gut können. Vom staubsaugen, einkaufen, Wäsche abhängen bis hin zur leichten Kinderbetreuung ist ziemlich viel dabei. Diesen Job habe ich von aus Bali organisiert. Sie haben via Facebook eine Anzeige geschalten. Ich mach 4-5 Dienste im Monat und verdiene wirklich sehr gut, da ich auch Geld bekomme wenn ich nicht arbeiten (wie gerade in diesem Moment).

Ich arbeite also gerade bei dem Orthopäden und als persönliche Assistentin. Außerdem arbeite ich an der Uni unentgeldlich an Studien mit. Es ist alles eine Frage der Organisation und der Eigenmotivation 😉

nebenjob
www.jobs.de

Meine Tipps für einen Nebenjob:

  • Bewirb dich initiativ und warte nicht auf eine Anzeige
  • Höre dich bei Freunden nach ihren Jobs um
  • Umgib dich mit Leuten, die auch arbeiten
  • Halte dich Augen auch auf Facebook etc. offen
  • Mach dir klar, was du möchtest: Welche Art, wie viel im Monat, wie viel Geld? etc.
  • Sehe es nicht nur als Pflicht sondern auch als Chance. Du kannst herausfinden was du möchtest und was nicht.

Hast du noch Fragen? Dann schreib einen Kommentar und oder eine Mail (info@isabella-malaj.com)

1 Comment

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