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Meine Ernährungsgeschichte

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Puh, gleich mal zu Beginn: Ich weiß Ernährung ist ein schwieriges Thema. Wenn nicht sogar eins der schwierigsten. Jeder hat da seine eigene Meinung, Ansichten und Auffassungen. Trotzdem möchte ich dir kurz meine Ernährung vorstellen. Und ja ich bin meilenweit davon entfernt alles perfekt zu machen. Aber dazu leben wir doch! Um Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Ich war bis zu meinem 19. Lebensjahr „Allesesser“. Wobei ich noch nie „rotes Fleisch“ mochte- also Rind, Kalb, Schwein. Ich hab nur „weißes Fleisch“ aka Hühnchen und Pute und Fisch gegessen. Aber das auch nur sehr selten und oft (nicht immer!) in Bio-Qualität. Kurzer Einwurf: Wir kennen doch alle die Leute, die Fleisch nur in Bio essen- jajaja und der Burger bei Hans im Glück/McDonalds/im Restaurant nebenan?Punkt.

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Meine Schwester ist schon ewig Vegetarierin (ich glaub seit 11 Jahren?!?). Es gab daher immer viel vegetarisches und immer eine Alternative. Mit 19 bin ich dann durch Bali und Neuseeland gereist und fand es einfach nur schrecklich. Gerade in Bali hat das Fleisch einen hohen Stellenwert und super viele Gerichte sind mit Hühnchen. Nachdem ich mehrfach Kükentransporte gesehen hab, hat es mir nur noch gegraust. Da ich Fleisch ja eh schon nicht viel auf meinem Speiseplan hatte, bin ich nach der Reise zur Vegetarierin geworden.
Fun Fact: Gleichzeitig wurden auch mein Vater und meine Mutter Vegetarier. Hands up for the vegetarian family!

Am Anfang hab ich noch Fisch gegessen, dies aber auch irgendwann sein lassen. Denn Fische sind nunmal auch Lebewesen, die etwas empfinden.

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Vor gut 2 Jahren hab ich mich dazu entschlossen noch einen Schritt weiter zugehen: VEGAN. Das ist so ungefähr gleichzeitig das Unwort und DAS Wort der heutigen Zeit. Auf der einen Seite ernähren sich immer mehr Menschen vegan und auf der anderen Seite wird eine derartige Stimmung gegen diesen Trend gemacht. Man könnte meinen die Fleischesser fühlen sich bedroht. Naja, könnte man so meinen.

Und warum? Ich hab den Entschluss an einem Morgen getroffen. In der Nacht davor habe ich wegen einer Migräne fast nicht geschlafen und war verzweifelt! Immer wieder diese Migräneattacken- kann ich den gar nichts tun? Per Zufall fiel mir ein Artikel in die Hände, der die positiven Seiten von veganer Ernährung bezüglich Migräne aufzeigte. Es gibt auch erste Studien dazu. Ich spielte sowieso schon länger mit dem Gedanken auf vegan umzustellen und geplagt durch meine Schmerzen machte ich´s kurz. Ich strich ab dem Tage alle tierischen Produkte von meinem Speiseplan.

Da ich eh keine Laktose vertrage war das nicht ganz so schwer. Am schwierigsten? Der Käse! In meiner Familie gab es bis zu 14 verschiedene Käsesorten beim Frühstück. Ok, das ist echt abnormal! Daher liebe ich Wilmersburger, der machte es mir so viel leichter!
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Seit 2 Jahren esse ich zuhause vegan und unterwegs oft vegetarisch. Gerade bin ich dabei auch das letztes bisschen Vegetarische aus meinem Essenplan zu streichen. Außerdem streiche ich gerade Zucker und Junkfood aus meinem Plan. Warum? Mal wieder wegen der Gesundheit. Gesunde Nahrung gegen meine Kopfschmerzen und meine Infektanfälligkeit.

Ich bin nicht perfekt, aber ich geb mein Bestes. Weil „Du bist was du isst“ so unglaublich wahr ist.

2 Comments

  1. Krissy sagt:

    Schön geschrieben, mag deinen Stil. Liest sich super ☺️

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