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16. Oktober 2016

Jagen und wie ich damit umgehe

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Leider, leider ist eine von Lilly´s Charakterzügen das Jagen. Und sie ist wirklich eine leidenschaftliche Jägerin. Musste sie vermutlich auch einfach. Sie hat auf der Straße gelebt und bestimmt schon ein paar Lebewesen getötet.
Wie und warum auch immer, ich und sie müssen damit leben.

Natürlich ist es schade, dass ich sie nie freilaufen lassen kann und wenn nur an ganz bestimmten Orten. Es nicht immer leicht aber es gibt auch wirklich Schlimmeres.

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Zu Beginn: Was für ein Jagdtyp ist Lilly?
Es gibt ja verschiedene Arten von Jagen, vorm Vorstehen (da bleibt der Hund stehen, zieht eine Pfote hoch und zeigt dem Menschen das Wild an) über den Tötungsjäger (der jagt solange, bis das Tier tot ist). Meine ist definitiv letzeres. Das heißt, sie würde das Wild/Hasen auch töten und nicht nur zum spielen hinterherrennen. Nein, bei ihr geht es wirklich um das Erledigen.

Wie gehe ich damit um?
Am Anfang hatte ich noch etwas Hoffnung, dass ich es wegbekommen könnte. Den tatsächlich hat sich Lilly von dem ersten Reh, das wegrannte, abrufen lassen. Dabei blieb es aber auch. Sie wurde mutiger und nachdem sie erstmal das Rennen wiederentdeckte hatte ich keine Chance mehr.

Ich glaube, dass das Jagen einfach sehr in ihr drinnen ist. Mit unserem älteren Hund hat meine Mutter alles mögliche versucht und nichts hat wirklich Erfolg gebracht. Ein jagender Hund ist, meiner Meinung nach, nie zu 100% unter Kontrolle zu bringen. Und da ich Lilly ja auch mit einer Vorgeschichte bekommen habe, tu ich mir nochmal um ein ganzes Stück schwerer.

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Also wir regeln das so: Sie läuft an der Leine! Es gibt ein paar Ausnahmen. Am Schlossberg um 6 Uhr morgens (da gibt es kein Wild, Menschen sind auch wenige da), an der Mur wenn auf der einen Seite eingezäunt ist und an der anderen die Mur fließt und zu Hause am Damm wenn das Gebüsch zu hoch ist. In allen anderen Fällen läuft sie an der Leine. Da wir in der Stadt wohnen, muss sie hier sowieso immer an der Leine laufen und ich geh ja viel mit ihr auf die Hundewiese. Dort läuft sie frei und kann mit anderen Hunden spielen. Außerdem läuft sie ja um die 30-40 km/Woche mit mir. Um die Bewegung muss ich mir daher keine Sorgen machen.

Natürlich wäre es schöner, wenn sie frei sein könnte. Aber das möchte ich nicht dem Wild, ihr und mir antun. Es würde nur Stress bedeuten. Und ja ich weiß, es gibt 1.000 Bücher, die etwas Anderes versprechen. Aber wir haben wirklich viel versucht und nicht brachte Erfolg. Daher mache ich das so weiter wie bisher.

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