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Ein Tag in Lilly´s Leben

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Jeder Hund (Rasse, Alter) und seine Besitzer haben einen anderen Tagesrhythmus und andere Prioritäten. Ich möchte dir heute unsere Tagesablauf vorstellen. Und gerade die Frage: “ Wie schaffst du das mit der Uni und Hund?“ ist einer der häufigsten Fragen, die ich regelmäßig gestellt bekomme. Ich gehe in keine Vorlesungen (das ist einfach nichts für mich) und die ca. 15 h Anwesenheit in der Woche sind recht gut aufgeteilt, sodass Lilly höchstens 4-5 h alleine ist. Und das nicht jeden Tag. Im PJ brauchen wir aber dann eine Hundenanny. Außerdem kann im Notfall auch unsere Nachbarin aushelfen, und ich ihr. Der andere nimmt dann einfach den Hund vom Nachbarn und die beiden lieben sich sowieso. Nicht jeder Tag ist gleich, aber viele Tage sind ähnlich. Und so ein Tag sieht folgendermaßen aus:

7:00 Uhr: Lilly steht auf, streckt sich, gähnt  und kommt dann entweder wedelnd ans Bett getapst oder wartet im Wohnzimmer auf mich. Im Wohnzimmer hat sich der Frechdachs ein Platz auf dem Sofa gesichert und schläft zum Teil die halbe Nacht hier.

7:10 Uhr: Ich steh langsam auf und sag der Lilly guten Morgen. Zieh mich an. Je nach Tag gleich in die Sportklamotten oder in Jogginghose/Pulli oder Unisachen. Direkt nach dem Aufstehen geht es auf unsere Morgenrunde. Super ist natürlich der Laufe am Morgen. Ich habe das Laufen schon vor der Uni erledigt, Lilly ist ausgelastet und wir starten frisch in einen neuen Tag! Morgens laufen wir unter der Woche meist um die 5-8 km und wie immer mit Lilly keine Tempoläufe ;). Wenn wir nicht laufen gehen dauert unsere Morgenrunde zwischen 15-30 min. Nicht länger- da ich meist danach in die Uni muss und wir dann am Nachmittag auf die Hundewiese fahren. Ganz wichtig auf unsere Morgenrunde ist, dass wir kurz kuscheln. Dazu gehe ich in die Hocke und Lilly kommt zwischen meine Beine und lässt sich einmal abknutschen. Passiert das nicht, fordert sie es irgendwann ein 😉
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8:00 Uhr-9:00 Uhr: Je nachdem ob wir laufen waren oder nur eine kleine Morgenrunde gedreht haben gibt es entweder um 8 oder 9 Frühstück. Für Lilly gibt es BARF Essen. Dazu folgt noch ein Beitrag. Also Fleisch, Gemüse und Flocken. Yummy! Da Lilly nichts aus Näpfen trinkt (höchstens aus Plastikschüsseln) misch ich ihr Frühstück mit viel Wasser an. Aber aufgepasst! Wenn sie danach länger allein ist darf es nicht zu viel Wasser sein ;).

Vormittag: Den Vormittag verbringt Lilly schlafend. Ich bin in der Uni oder arbeite und da hat sie Pianozeit. Dabei schläft sie eigentlich immer dort, wo ich bin. Im Wohnzimmer liegt sie dann auf ihrer Decke am Sofa, im Schlafzimmer ist ihr Kettchen direkt neben meinem Schreibtisch. Schön ihr beim schlafen zuzusehen. Oder was auch super ist: Immer überall im Weg liegen, damit sie die eine oder andere Streicheinheit abstaubt.

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Mittags: Mittags muss sie einmal kurz raus um zu pinkeln und schläft dann wieder weiter. Wie viel ein Hund eigentlich schlafen kann ?!?

15:00-17:00 Uhr: In dieser Zeit machen wir unsere 2. Runde. Je nach Zeitausmaß, Wetter und ob wir bereits laufen waren geht es meistens auf die Hundewiese. Die Hundewiese ist einfach klasse! Am Nachmittag sind ca. 10-20 Hunde regelmäßig dort. Lilly kennt sie alle! Und die allermeisten liebt sie auch sehr. Ihr besten Freundinnen sind oft dort und dann spielt sie unermüdlich. Jagen, rumtollen, sich gegenseitig Pfoten stellen und so weiter. Das Tolle ist: Jeder Hund ist sozialisiert und ich muss keine Angst haben, dass ein Hund der Lilly etwas tut.

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Nach der Hundewiese gibt es etwas zu kauen für die Lilly. Rinderkopfhaut, Ochsenziemer, Kuhhaut, im Sommer gern auch gefrorene Rindergelenke aber niemals Schwein!

19:00 Uhr: Abendessenszeit: Es gibt genau das gleich wie morgens zu essen und danach ist Ruhezeit. Während David und ich entweder noch etwas für die Uni tun, Netflix schauen, Sport machen oder essen schläft Lilly wieder und lässt vermutlich in ihren Träumen den Tag Revue passieren.

22:00 Uhr: Jetzt darf Lilly nochmal kurz in den Garten Pippi gehen und dann wird wirklich geschlafen. Dazu geht es dann auch ins Schlafzimmer und zum Teil schnarcht sie uns jetzt die Ohren so zu, dass wir sie anderes drehen müssen um selbst zu schlafen. Aber es ist unglaublich süß.

Am nächsten Tag beginnt das Ganze von vorne. Mit ein bisschen Organisation ist es kein sehr großer Aufwand einen Hund auszulasten, ihm neues zu bieten und auch die psychische Seite nicht zu vergessen. Allerdings sollte jeder ganz ehrlich mit sich sein und gut abschätzten, ob man wirklich die Zeit und die Lust hat. Den nicht jeder Tag läuft es so geschmiert ab.

Es würde mich sehr interessieren, wie du und dein Hund euren Tag so strukturiert. Poste mir doch einen Kommentar!

 

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